Brandschutz

Tilman, 16. August 2021, 12:03 Uhr
Themen: Elektrik | Tenne | Wohnhaus

Wenn wir vor einem hier Respekt haben, dann ist es Feuer. Aus diesem Grund legen wir auch Wert auf einen guten Brandschutz. Bei unserer provisorischen Erstausstattung an Rauchmeldern, um den Bestimmungen zu genügen, haben wir uns bereits für ein vernetztes System entschieden, was wir nun ausgebaut haben.

Hekatron bietet für seine Rauchmelder der Serie Genius X Funkmodule an, die eine Kommunikation zwischen den Rauchmeldern ermöglicht. Das ist auf unserem Hof mit knapp 1400 Quadratmetern auch notwendig, denn sollte jemals ein Rauchmelder hinten in den Werkstätten Alarm schreien, würde man das im Wohnhaus vermutlich gar nicht mitkriegen.

Die Inbetriebnahme eines Netzwerks, von Hekatron Linie genannt, gestaltet sich relativ einfach. Anschließend können die Rauchmelder einer Linie untereinander Daten austauschen. Es muss nicht jeder Melder zu jedem anderen einen direkten Funkkontakt haben, sondern es reicht, wenn immer ein benachbarter Melder in Reichweite ist, der die Information weiterreichen kann. So können Alarme selbst über große Reichweiten gemeldet werden, ohne dass die einzelnen Melder eine hohe Funkleistung benötigen und dadurch einen hohen Stromverbrauch haben.

Eine App ermöglicht die Kommunikation zwischen dem Smartphone und den einzelnen Rauchmeldern. Sie bietet umfangreiche Diagnosemöglichkeiten, so dass man sich über die einwandfreie Funktion der Melder sowie ihren Batteriezustand informieren kann.

Was bislang jedoch noch gefehlt hatte, war die Information, welcher Melder im Zweifelsfall der Auslöser ist. Oder einfacher gesagt: Wo der Brandherd ist. Daher haben wir das System nun um einen Genius Port erweitert. Das Gerät bildet eine Schnittstelle zwischen den Rauchmeldern und dem LAN. die Daten werden über das Internet gesendet, so dass man überall auf seinem Handy Meldungen empfangen kann, sofern man eine Internetverbindung hat.

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Gemeldet werden nicht nur Alarme und Störungen, sondern auch explizit, welcher Rauchmelder der Auslöser ist. Im Alarmfall lassen sich mit der App dann alle anderen Rauchmelder bis auf den Auslösenden stumm schalten. Darüber hinaus steht eine umfassende Überwachung des gesamten Funknetzes zur Verfügung. In unserem Fall haben sogar alle Rauchmelder eine direkte Funkverbindung zum Genius Port, was nicht einmal nötig wäre. Es reicht, wenn jeweils ein Melder zum nächsten Kontakt hat und wenigstens einer der Melder zum Genius Port.

Es ist ein beruhigendes Gefühl zu wissen, wo man im Ernstfall mit dem Feuerlöscher hin rennen muss. Ob sich jedoch im Ernstfall dann noch etwas unter Kontrolle bringen lässt, steht in den Sternen. Wir hoffen, dass wir es nie herausfinden müssen.

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