Das restliche Jahr 2025

Tilman, 30. Dezember 2025, 22:02 Uhr
Viel ist in diesem Jahr nicht mehr passiert. Grund ist eine Entzündung meiner Schulter nach der Fertigstellung des neuen Flurbodens, die mich nahezu arbeitsunfähig gemacht hat. Aber ein paar Kleinigkeiten konnten zumindest mit Hilfe von Freunden und Nachbarn erledigt werden.

Beim Kellerabgang haben wir zwischenzeitlich überlegt, ob nicht auch eine Falltür möglich wäre, da der alte Verschlag den ohnehin schmalen Flur doch optisch noch stark verkleinert hat. Am Ende wäre das aber viel Aufwand gewesen, denn für ein einfaches Gegengewicht, wie bei der Falltür im Dachboden, wäre kein Platz gewesen. Zudem ist fraglich, ob wir uns damit einen Gefallen tun, wenn man sich im Alter nicht mehr gut bücken kann.

Also wurde es doch wieder ein Verschlag, der aus einem Grundgerüst besteht, das mit Gipsfaserplatten verkleidet wird. Die Gefache wurden kellerseitig mit XPS-Platten gedämmt. Statt der einfachen Brettertür mit Vorreiber zum Verschließen wurde nun eine ordentliche Kassettentür gebaut.

Über die Wahl des Schlosses habe ich lange gegrübelt, denn einen einfachen Vorreiber wollten wir nicht mehr und ein normales Kastenschloss mit Falle ging auch nicht, da die Falle dann direkt an der Ecke vom Verschlag sitzen würde, wo man ständig dran hängen bleibt. Die Lösung habe ich dann in einem Kastenschloss mit Schnappriegel gefunden, welches auf der Innenseite der Tür montiert und von außen mit einem Schlüssel betätigt wird.

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Die Decken mit der Deckenheizung in Flur und Küche wurden ebenfalls verkleidet. Das war an manchen Stellen eine echte Herausforderung, da hier im Erdgeschoss zwei Balken so dicht an den Wänden langen, dass man nicht mehr mit der Hand dazwischenkommt, aber so weit entfernt waren, dass man den Spalt nicht mit Putz hätte auffüllen können. Hier blieb nichts anderes übrig, als sich Spezialwerkzeuge zum Verspachteln und Schleifen anzufertigen, um in den teilweise nur zwei Zentimeter breiten Spalt zu kommen.

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Dank vieler hilfsbereiter Nachbarn konnte sogar der Estrich in Flur und Küche gegossen werden. Mit knapp über 20 Quadratmetern war es zu wenig, um fertig gemischten Estrich aus dem Silo zu bestellen, aber verdammt viel, um ihn selber anzumischen. Da der selbstnivellierende Anhydrit-Estrich nur eine Verarbeitungszeit von 30 Minuten hat, mussten wir den Guss in zwei Schritte aufteilen.

Am ersten Tag wurde die Küche gegossen. Es standen zwei Mann mit je einem Rührwerk an einem Eimer, ein dritter war nur für das Abmessen der nächsten Wasserportion zuständig und zwei Leute haben den jeweils fertig gemischten Eimer ausgeleert und Säcke geöffnet. Am Ende hatten wir es innerhalb der halben Stunde geschafft, wenn auch verflucht knapp. Der Flur war ein paar Tage später die leichtere Aufgabe, da er nur knapp ein Drittel der Gesamtfläche ausmacht. Einige Blasen haben sich trotz sorgfältigen Abschwabbelns noch an der Oberfläche gesammelt, doch da der Estrich ohnehin später noch überschliffen werden muss, ist dies kein gravierender Mangel.

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Zuletzt ging es noch den Türen zum Flur an den Kragen: Sie wurden fertig geschliffen und geölt. Für die Tür vom Esszimmer in den Flur hatte mir ein Nachbar noch ein Eichenbrett besorgt, da man hier irgendwann einmal die Schwelle grob abgehobelt und ein dünnes Brett Buchenholz draufgenagelt hat. Im Vergleich zu den anderen dunklen Eichenschwellen sieht diese nun auffällig hell aus aber das wird sich bestimmt mit der Zeit ändern.

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