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Deckenheizung: Heizrohre

Tilman, 12. Mai 2018, 21:56 Uhr
Themen: Decken | Heizung

Vorige Woche haben wir die Klimaprofile für die Deckenheizung montiert. Heute wurden die Heizrohre verlegt, doch obwohl ich schon so eine dunkle Ahnung hatte, dass es keine leichte Aufgabe wird, hat es sich doch noch als deutlich umständlicher herausgestellt.

Was in unserem Haus zu erschwerten Bedingungen führt, sind die Deckenbalken: Bei einer durchgehenden Decke lassen sich die Rohre von Profil zu Profil legen. Hier muss jedoch alle paar Bahnen ein Balken übersprungen werden. Auch wenn die Rohre auf der Unterseite der Decke verlegt werden, ist es nicht möglich, die Rohre unter den Balken in das nächste Feld zu führen. Die Wände hätte tief ausgestemmt werden müssen, um den minimalen Biegeradius zu berücksichtigen. Die einzige Möglichkeit ist daher, die Rohre durch Bohrungen in der Decke nach oben und über den Balken zu führen.

Mein ursprünglicher Gedanke, dass einer unten das Heizrohr abrollt, ein zweiter es oben über den Balken führt und ein dritter es unten wieder aufrollt, hat sich gleich zu Anfang als grober Denkfehler erwiesen: Sobald man angefangen hat, das Rohr zu verlegen, lässt es sich vom anderen Ende her nicht mehr abwickeln, ohne zu verdrehen. Die einzige Möglichkeit für uns bestand darin, die gesamten 200 Meter abzuwickeln und auf der Wiese vor dem Haus in langen Bahnen auszulegen. So ließ sich der Anfang des Rohres beim Verlegen immer nachziehen und das Rohr mit dem Ende voran über den nächsten Balken fädeln, um dann draußen auf der Wiese wieder ausgelegt zu werden.

Die weitere Arbeit erfordert kein besonderes Können. Gleich zu Anfang sollte eine Biegespirale auf das Rohr geschoben werden, die immer in Verlegerichtung geschoben wird, um bei der nächsten Biegung zur Stelle zu sein. Die relativ steifen Rohre neigen dazu, sich ein wenig zurückzubiegen, daher ist es vorteilhaft, den Radius ein bisschen enger zu biegen, damit sich das Rohr dann leicht in das nächste Profil drücken lässt. Als Hilfe zum Eindrücken des Rohrs in die Profile eignet sich ein stabiles Brett wie ein Stück alter Diele, dessen Kanten etwas verrundet werden sollten, um das Rohr nicht zu beschädigen.

Die Einfädel-Methode hat später noch zu einem Problem geführt: Der Anbieter unserer Deckenheizung, die Firma Klimatop, stellt nach dem Verlegen eine Heizlastberechnung aus. Dafür benötigt sie die Profil- und Rohrlängen der einzelnen Heizkreise. Die Rohre haben zwar aufgedruckte Laufmeter, doch hat sich der Aufdruck beim Ziehen über die Wiese fast vollständig abgerieben, so dass ein Entziffern fast nicht mehr möglich war.

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