Stadelabriss

Tilman, 07. September 2021, 20:33 Uhr
Zuletzt bearbeitet am 08. September 2021, 15:27 Uhr
Themen: Baustoffe | Tenne

Schon beim Kauf des Hauses mussten wir uns verpflichten, den angebauten Stadel hinter der Tenne zu entfernen, da er ein bisschen auf das Nachbargrundstück überbaut. Da es den Nachbarn nie gestört hat, hat es nun doch 6 Jahre gedauert, bis wir uns der Aufgabe mal angenommen haben.

Zeit wurde es schon deshalb, weil der Stadel ein gutes Stück von der Tenne weg gekippt ist und nicht mehr klar war, wie stabil er überhaupt ist. Dennoch sollte er nicht in einem Stück abgerissen werden. Daher wurden in einem ersten Schritt die Dachpfannen alle abgenommen und dem Nachbarn vererbt.

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Da die Konstruktion schon beim Abdecken des Dachs zunehmend wackeliger wurde, habe ich vor den nächsten Arbeiten das Gebälk erst einmal fest mit der Tenne vertäut, damit es nicht kippen kann. Anschließend konnte die Verschalung abgenommen werden. Die meisten Bretter sind noch in richtig gutem Zustand und können als Flickmaterial für die Tenne und andere Arbeiten am Haus herhalten, wo neue Bretter befremdlich wirken würden.

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Der anschließende Abriss verlief mustergültig: Ich habe mit dem Auto und einem langen Seil vorsichtig an einer Ecke gezogen und der Stadel ist im perfekten Winkel gekippt. Da viele Balken noch in erstaunlich gutem Zustand sind, wurde auch hier das nutzbare Baumaterial ausgebaut, von Nägeln befreit und auf Lager gelegt.

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Der Rest ist auf einem Haufen gelandet, der vermutlich für einige Lagerfeuer in der nächsten Zeit reichen wird. In den nächsten Tagen wird mit einem Teil der geretteten Verschalung das Loch in der Tenne geschlossen. Den optischen Angleich werden Sonne und Regen schon in den nächsten Jahren schaffen.

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